Rückblick

August 2021 – Wanderwoche in Polen

Am 28. August starteten wir für eine Woche mit 21 Personen in Fahrgemeinschaften ins polnische Riesengebirge. Durch einige Vortreffen und Informationen durch unser Mitglied Andrea Huber, waren wir bestens auf unsere Reise vorbereitet. Deshalb wussten wir, dass unser Reiseziel auf Niederschlesischem Gebiet liegt und dass das Riesengebirge hier Polen und Tschechien trennt. Auf der tschechischen Seite liegt das Sudetenland und Böhmen. All diese Begriffe und Örtlichkeiten konnten wir anfangs nicht gut unterscheiden. Für die ganze Gegend ist jedoch RÜBEZAHL, der gute Geist der Berge präsent.

Als wir in Schloss Staniszów, ehemals Stonsdorf ankamen, waren wir völlig hingerissen von der Schönheit der Unterkunft. Es ist eines der schönsten Barockschlösser Niederschlesiens mit einem riesigen Park und Anbauten, in denen auch ein SPA- Bereich untergebracht ist.

Dieses Schloss verwahrloste nach dem 2. Weltkrieg zusehends und wurde dann ab 1991 durch Privathand wieder liebevoll saniert und umgebaut.

In den folgenden Tagen lernten wir Jelenia Góra, ehemals Hirschberg, kennen und waren begeistert von dieser schönen Stadt. Sie liegt im Hirschbergtal, dem Tal der Schlösser, das dem Preußischen Adel als Sommerresidenz diente. Hier konnten wir in zwei Gruppen Schlösser, Parkanlagen, Ritterwohnturm, Stabholzkirche und dortige Glas- und Leinenproduktion besuchen und bestaunen.

Unser eigentliches Ziel - das Wandern führte uns in die Gegend der Schneekoppe (1603 m), der höchsten Erhebung des Riesengebirges. Da diese dauernd im Nebel lag, unternahmen wir Wanderungen mit unseren Görlitzer Freunden, die uns hervorragend führten zu den Falkenbergen und zum Reifträger (1362 m).

Auf unseren Touren waren wir fasziniert von der Schönheit der Landschaft, dem Reiz der schroffen Granitfelsen, die meterhoch in die Landschaft ragen und zum Klettern einluden, von der Pflanzenwelt, von der Elbquelle und den steinigen Wegen, die von ehemaligen deutschen Fremdarbeitern angelegt wurden.

Auf unseren Wegen konnten wir viele Spuren aus deutscher Zeit erkennen und in vielen Gesprächen wurde uns klar, dass dies ein Ort unserer Geschichte ist, denn viele von uns hatten Eltern, die aus diesen Gebieten stammten und die schmerzlich ihre Heimat vermissten, aus der sie 1945 vertrieben wurden.

Dank Dieter und Ulrike, Elke und Reinhart und besonders Anne, die alles vorzüglich geplant hatte, wurde unsere Fahrt zu einem besonderen Erlebnis. Wie das bei den NaturFreunden so ist, brachten sich viele von uns ein und so konnten wir von Dorle viel von den Pflanzen lernen, von Christel wurden wir gut durch die schroffe Bergwelt geführt und begleitet und nicht nur von Wolfgang bekamen wir täglich die schönsten Fotos auf unsere Handys gesandt!

Euch allen Danke für diese schöne Reise!

Bericht: Brigitte Schabel-Unger

 

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Rückblick / Vergangene Veranstaltungen

So., 19.09.2021 - „Oh, ein Hund...was nun? Wie verhalte ich mich richtig?

So., 6.10.2019 - Herbstfest "Unsere Kartoffeln sind so gesund"

Sa., 26.01.2019 - Wälder erhalten - regional und bundesweit! Mit Keinhamehr!, Ende Gelände und dem Verein Nationalpark Steigerwald

So., 12.08.2018 - NaturFreunde verwöhnten über 300 Gäste bei ihrem Sommerfest

Sa., 26.05.2018 - Monatstreffen: Renate "Nature" Kochenrath berichtete von ihrer Wanderung auf dem Appalachian Trail

Sa., 06.05.2017 - "Das NaturFreundehaus - ein Ort für Integration"

Sa., 10.12.2016 - NaturFreunde-Kinder bescherten die Tiere im Wald und wurden vom AWO-Kinderhaus selbst beschenkt

Fr., 16.08.2016 - Kinder lernten richtigen Umgang mit Hunden - Ein einmaliges Erlebnis mit DLRG-Suchhunden im Veitshöchheimer Ferienprogrammangebot durch die NaturFreunde

Sa., 30.04.2016 - Monatstreffen - Fluchtursachen

Rückblick siehe Veitshöcheim-Blog